EHAP

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Ziel des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen in Deutschland (EHAP), ist es den sozialen Zusammenhalt und die soziale Eingliederung von armutsgefährdeten und von sozialer Ausgrenzung bedrohter Personen zu fördern. Der EHAP leistet somit einen Beitrag zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung als ein Kernziel der Europa-2020-Strategie. Der Fonds ist erstmalig für die Förderperiode 2014-2020 eingerichtet worden.

Der Name des EHAP-Projekts im Stadt- und Landkreis Heilbronn lautet ABINE (Ansprache, Beratung und Information neu zugezogener EU-Bürger und wohnungsloser Menschen). Seit Februar 2016 werden hierdurch Personen unterstützt, die unter Armut leiden und keinen oder nur unzureichenden Zugang zu den Beratungs- und Unterstützungsangeboten des regulären Hilfesystems haben.

Wen kann ABINE unterstützen?

  • Zielgruppe A: Besonders benachteiligte neu zugewanderte Unionsbürger*innen, darunter Eltern mit ihren Kindern bis zu 7 Jahren
  • Zielgruppe B: Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen

Die Personen der Zielgruppen werden von den Berater*innen in ihrer Muttersprache an lokale oder regional vorhandene Hilfsangebote herangeführt und begleitet. Mithilfe dieser (Orientierungs)-Beratung verbessert sich ihre inidviduelle Lebenssituation. Die Stärkung des eigenverantwortlichen Handelns der Zielgruppen wird durch die Inanspruchnahme dieser Angebote unterstützt.

Der EHAP erfüllt eine "Brückenfunktion" zwischen den oben genannten Personengruppen und bereits bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangeboten des regulären Hilfesystems.

Die Beratung kann in folgenden Sprachen erfolgen:

  • Albanisch
  • Bulgarisch
  • Deutsch
  • Kroatisch
  • Mazedonisch
  • Romanes
  • Rumänisch
  • Serbisch